Künstliche Intelligenz für den Massenmarkt

Das Linzer Start-up robart ermöglicht mit seiner intelligenten Navigationseinheit mobile Haushaltsroboter der nächsten Generation: Die Komplettlösung aus eigens entwickeltem optischen Sensor, Elektronikboard und Software erstellt eine Karte der Umgebung, die dem Roboter permanent zur Verfügung steht.

Praktische Features für Zuhause.

Auf Basis der Karte kann auf Ereignisse wie z.B. das Steckenbleiben in einem bestimmten Bereich reagiert und derartige Regionen vermieden werden bzw. können auch andere Fahrstrategien zum Einsatz kommen. Ebenso kann etwa ein Staubsaugerroboter regelmäßig besonders verschmutzte Gebiete (wie z.B. die Küche) vermerken und diese automatisch öfter anfahren bzw. ein intensiveres Reinigungsprogramm anwenden. Aber auch eine alternative Routenplanung in sich dynamisch verändernden Haushalten durch die permanente Interpretation der Umgebungswahrnehmungen ist mit der robart Lösung ein selbstverständlicher Standard, der heute nur von teuren Forschungsrobotern erreicht wird.

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Interaktive User-Experience.

Die Karte spielt aber auch für den Anwender eine große Rolle: Am Tableau-PC bzw. am Smart Phone ermöglicht sie interaktive Kommunikation mit dem User. Der kann z.B. die Reinigung eines direkt am Plan der Wohnung frei definierbaren Bereichs (z.B. Esstisch) anordnen und die Arbeitsplanung in beliebiger Detailtiefe vornehmen (z.B. unter der Woche morgens und abends, am Wochenende zusätzlich nach dem Mittagessen). Auch kann der Roboter durch simples Antippen einer ausgewählten Stelle am angezeigten Wohnungsplan direkt dorthin geschickt werden. Nach einer Reinigung können der Reinigungsgrad und eventuelle Problemzonen angezeigt werden. Ebenso erfährt der User, wenn eine angeordnete Arbeit nicht ausgeführt werden konnte, weil z.B. der Raum nicht zugänglich war (Beispielmeldung: „Konnte Bad nicht reinigen, Tür war zu“).

Schlüsselfaktor emotionale Mensch-Maschine-Beziehung.

Das erzielte intelligente Verhalten fördert die Beziehung zum Roboter, die zahlreichen Studien zufolge ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz ist. Als Zulieferer richtet sich robart an Hersteller von Robotern, wobei zunächst das Segment der Staubsauger entwickelt wird. Konkrete Anfragen gibt es aber unter anderem auch schon aus dem Security- und Entertainmentbereich. Erste Produkte kommen im Laufe des Jahres auf den Markt.

Der Gastbeitrag wurde von robart verfasst. Weitere Informationen auf www.robart.cc

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